Anti­dis­kri­mi­nie­rungs-Rechts­schutz

Der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs-Rechts­schutz ist ein Bau­stein im Rah­men der Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Selb­stän­di­ger und Unter­neh­men, über den Ver­si­che­rungs­schutz für den Fall gewährt wird, dass Sie sich gegen die Vor­wür­fe von Stel­len­be­wer­bern, Mit­ar­bei­tern oder Kun­den weh­ren müs­sen, die Ihnen eine nach dem All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) unzu­läs­si­ge Dis­kri­mi­nie­rung vorwerfen.

Das Risi­ko, sich dem Vor­wurf einer ver­bo­te­nen Dis­kri­mi­nie­rung gegen­über zu sehen, ist nicht zu unter­schät­zen. Gera­de die Arbeits­ge­richt zäh­len zahl­rei­che sol­che AGG-Ver­fah­ren von über­gan­ge­nen Stel­len­be­wer­bern, die ihre Ableh­nung als Fol­ge einer Dis­kri­mi­nie­rung wegen ihres Alters, ihres Geschlechts oder ihrer Her­kunft anse­hen und nun eine Ent­schä­di­gung ein­kla­gen. Und oft­mals liegt das Risi­ko – ein­schließ­lich des Risi­kos nach­wei­sen zu müs­sen, dass kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung erfolgt ist – bei Ihnen, etwa nach einer unge­schickt for­mu­lier­ten Stel­len­an­zei­ge oder einer unge­schick­ten Fra­ge im Bewerbungsgespräch.