Lauf­zeit von Rechtsschutzversicherungs-Verträgen

Seit dem Inkraft­tre­ten des neu­en Ver­si­che­rungs­ver­trags­ge­set­zes im Jah­re 2008 beträgt maxi­mal zuläs­si­ge Lauf­zeit in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung drei Jah­re. Dem­entspre­chend fin­den Sie heu­te bei den Ange­bo­ten der Rechts­schutz­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ent­we­der 1‑Jah­res- oder 3‑Jah­res-Ver­trä­ge.

Der Ver­si­che­rungs­ver­trag endet nach die­ser Lauf­zeit frei­lich nicht auto­ma­tisch, son­dern muss von Ihnen oder dem Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men gekün­digt wer­den. Wol­len Sie den Ver­trag kün­di­gen, müs­sen Sie hier­für eine Kün­di­gungs­frist von regel­mä­ßig drei Mona­ten zum Ablauf des Ver­si­che­rungs­jah­res ein­hal­ten, die Kün­di­gung muss also drei Mona­te vor Ablauf bei dem Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ein­ge­gan­gen sein.

Wird der Ver­trag nicht gekün­digt – weder von Ihnen noch von dem Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men – so ver­län­gert er sich auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr.