War­te­zei­ten bei der Rechtsschutzversicherung

In der Rechts­schutz­ver­si­che­rung besteht für eini­ge Leis­tungs­ar­ten erst Ablauf nach einer bestimm­ten War­te­zeit Deckungs­schutz. Dies bedeu­tet, dass – je nach Leis­tungs­art – in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung erst eini­ge Mona­te nach Ver­si­che­rungs­be­ginn der vol­le Leis­tungs­schutz besteht, denn für einen Ver­si­che­rungs­fall, der inner­halb einer noch lau­fen­den War­te­zeit ein­tritt, besteht – wie für einen vor­ver­trag­li­chen Scha­dens­fall – kein Ver­si­che­rungs­schutz.

Mit die­ser Kon­struk­ti­on wol­len sich die Rechts­schutz­ver­si­che­rer dage­gen absi­chern, dass eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung erst abge­schlos­sen wird, wenn bereits abseh­bar ist, dass ein Rechts­streit ansteht.

Die War­te­zei­ten, nach denen erst ein Rechts­schutz­ver­si­che­rungs­schutz besteht, ist abhän­gig von der jeweils betrof­fe­nen Leis­tungs­art. Sie ent­fällt für Leis­tungs­ar­ten, bei denen der Scha­dens­ein­tritt typi­scher­wei­se nicht vor­her­zu­se­hen ist, wäh­rend für die wich­tigs­ten Leis­tungs­ar­ten eine War­te­zeit von drei Mona­ten besteht. Für eine – gera­de in neue­rer Zeit ent­wi­ckel­te – Leis­tungs­ar­ten bestehen sogar ein- oder mehr­jäh­ri­ge Wartezeiten.

Die War­te­zei­ten im Einzelnen:

Kei­ne War­te­zeit besteht im

Eine War­te­zeit von 3 Mona­ten besteht im

Eine War­te­zeit von 1 Jahr besteht im

Und schließ­lich: Eine War­te­zeit von 3 Jah­ren besteht im